Franz Gramiller & Sohn Gesellschaft m.b.H. • Fleischverarbeitungs- und Verpackungssysteme: Aktuelles

Neu bei Gramiller: WEBOMATIC

Seit ca. eineinhalb Jahren arbeitet Gramiller im Bereich Verpackung aktiv mit dem deutschen Verpackungsmaschinenhersteller Webomatic zusammen. Durch diese Kooperation konnte das Produkportfolio um Traysealer / Schalensiegelmaschinen / Vakuumverpackungsmaschinen in allen Größen und Leistungen erweitert werden.

Hightech made in Germany zeichnet die Zuverlässigkeit dieser Maschinen aus.

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Werben mit Messer von Gramiller

Gramiller: Werben mit Messer

HTL Hollabrunn auf Exkursion in Salzburg

Gramiller: HTL Hollabrunn zu Besuch

Eine zweitägige Lehrfahrt kurz vor Schulschluss führte die Schüler der 3. Klasse der HTL für Lebensmitteltechnologie Hollabrunn nach Salzburg. Ziel der Exkursion: die Unternehmen Gramiller und WIBERG. Vom Maschinenhändler zum Systemlieferanten entwickelte sich die Firma Gramiller, die seit nunmehr 90 Jahren als Großhandelshaus für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen am österreichischen Markt präsent ist. WIBERG setzte sich erstmals 1947 die Vision, den Menschen beim Essen höchste Genuss- und Geschmackserlebnisse zu bereiten. Seither bedient das Familienunternehmen mit perfekt abgestimmten Gewürzen, Wirkstoffen und Wursthüllen traditionelle Handwerksbetriebe ebenso wie die Lebensmittelindustrie.

Was Maschinen leisten

Gestartet wurde die zweitägige Lernexkursion in der Firma Gramiller. Nach der Begrüßung durch Juniorchef DI Gerhard Pockenauer-Gramiller und einer einleitenden Unternehmenspräsentation stand die Besichtigung des Betriebes auf dem Programm. Ein Herzstück von Gramiller stellt das hauseigene Maschinen-Museum dar. Das Sammeln und Restaurieren alter Fleischerei-Maschinen zählt zu den Hobbys des derzeitigen Geschäftsführers Komm.Rat Dr. Franz Gramiller. Aus dieser Leidenschaft entstand im Laufe der Jahre ein ganz besonderes Museum, das die Geschichte des Fleischereigewerbes seit Beginn der maschinellen Produktion erzählt. Für die jungen Lebensmitteltechnologen aus Hollabrunn war die Reise in die Vergangenheit der Wurstherstellung ein besonders spannendes Erlebnis.

Gramiller: HTL Hollabrunn zu Besuch

Nach der Besichtigungstour durch das Unternehmen, die auch durch Werkstätte und Ersatzteillager führte, sowie einer Präsentation moderner Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, gab es Kulinarisches zu entdecken. Die Schüler erfuhren, welche Köstlichkeiten auch Nicht-Köche mit modernen Geräten und abgestimmten Zutaten zaubernkönnen. Hubert Mestenhauser, Anwendungsberater der Gerätefirma Eloma und Wolfgang Berger, Fachberater von WIBERG brachten den Seminarteilnehmern das Thema Convenience-Produkte und ihre Bedeutung im Partyservice näher. Grillen und Frittieren im Combidämpfer zählten ebenso zu den Ausführungen, wie die optimale Fleischvorbereitung sowie Einsatz und Wirkung hochwertiger Fleischmarinaden. Am besten merkt man sich’s anhand praktischer Beispiele und so entstanden im Zuge der Erklärungen unter anderem würzig marinierte Grillspezialitäten und raffinierte Fingerfood-Köstlichkeiten. Dabei war die rege Mitarbeit der Drittklässler erwünscht, zumal die beiden Profis die Schüler mit manch kniffliger Fachfrage herausforderten. Natürlich durften die feinen Delikatessen im Anschluss auch genüsslich verspeist werden.

Gramiller: HTL Hollabrunn zu Besuch

Dieser lehrreiche erste Tag bei Gramiller wurde mit einer Filmvorführung abgeschlossen: Anhand von Firmenvideos namhafter Maschinenhersteller, die in Österreich durch Gramiller vertreten werden, erhielten die Seminarteilnehmer einen Eindruck von den neuesten Geräten sowie modernen Wiege- und Schneidetechniken.

Genussvoller Rauch

Der zweite Tag führte die Schüler in das Seminarzentrum von WIBERG, wo der Vormittag ganz im Zeichen von „rauchigem“ Geschmack und Genuss stand. Von Fachberater Steffen Reich erfuhren die interessierten Besucher alles zum Thema "Moderne Räuchertechnologien". In Kooperation mit Red Arrow, dem Marktführer bei Flüssigrauch und Raucharomen, ist WIBERG ein Vorreiter bei Produkten für moderne Raucherzeugung. Rauch spielt bei der Herstellung köstlicher Fleisch- und Wurstwaren seit jeher eine wesentliche Rolle. Neben Geschmack, Geruch und Farbe ist Räuchern auch eines der ältesten Haltbarmachungsverfahren. Zunehmend wird nun die herkömmliche Holz-Räuchermethode durch zeitgemäße Technologien wie Raucharomen und Flüssigrauch ersetzt. Immer mehr Betriebe stellen mittlerweile auf diese modernen Varianten um. Und die Vorteile sprechen für sich: saubere Produktionsstätten ohne Späne und Asche, ein gleichmäßig stabiler Rauchgeschmack im Endprodukt oder Kostenreduktion durch Einsparung von Zeit und teurer Reinigung, um nur einige zu nennen.

Was ist eigentlich Flüssigrauch? Welche Anwendungsmöglichkeiten bieten neue Räuchermethoden? Wie funktionieren die einzelnen Techniken? Diese Fragen und viele mehr wurden von Steffen Reich fachkundig beantwortet sowie anhand praktischer Beispiele dargestellt. Die Schüler hatten außerdem die Gelegenheit, bei einer Vorführung die Methode der Rauchvernebelung zu erkunden und konnten hinterher gleich frisch geräucherte Frankfurter Würstchen verkosten. Dass man traditionellen Rauchgeschmack auch mit speziell beschichteten Wursthüllen auf Fleisch- und Wurstwaren übertragen kann, erfuhren die Zuhörer nach der stärkenden Pause. Die rauchimprägnierten Faser-Fix Smoke sowie Barriere-Fix Smoke Wursthüllen von WIBERG sorgen für traditionellen Räuchergeschmack und das bei effizienter und müheloser Anwendung.

Praktische Beispiele bleiben eher in Erinnerung als bloße Theorie und so wurde der Abschluss des lehrreichen Seminars mit mehr Geschmack und mehr Genuss gestaltet: Die Seminarteilnehmer begutachteten und beurteilten das eben Gelernte anhand einer delikaten Palette feiner Fleisch- und Wurstwaren, die mit den modernen Räuchertechnologien behandelt wurden. Zart rauchige Köstlichkeiten wie Selchfleisch, Schinken und Dauerwurst konnten so am eigenen Gaumen getestet werden.

Ein würziger Abschluss

Am Nachmittag ging es für die Seminarteilnehmer über die Grenze nach Deutschland: Eine Besichtigung der neu errichteten Produktionsstätte von WIBERG in Freilassing stand auf dem Programm. Unter kundiger Führung durch einen Mitarbeiter konnten die Schüler einen Blick hinter die Kulissen des Gewürzwerkes werfen. Vom Wareneingang bis zur Mischerei, von der Veredelung bis zum Versand erkundeten die interessierten Teilnehmer alle Schritte, die nötig sind, damit sich das Gewürz auf den Weg zum Metzger machen kann.

Nachwuchsförderung sowie praxisorientierter Unterricht sind die Beweggründe von WIBERG und Gramiller für die Veranstaltung dieses zweitägigen Seminars. Bereits zum zweiten Mal fand die Exkursion in dieser Form zu den Salzburger Firmen statt. Und sowohl die Veranstalter als auch die Verantwortlichen der HTL Hollabrunn sind sich einig, diesen spannenden und praxisorientierten Schulausflug auch nächstes Jahr wieder durchführen zu wollen.

Franz Gramiller & Sohn Gesellschaft m.b.H. • Fleischverarbeitungs- und Verpackungssysteme
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